FAQ

Leasing

Was ist der Unterschied zwischen Leasing und Mietkauf?

Der Begriff Leasing stammt aus dem Englischen (to lease = mieten). Leasing ist aber im steuerrechtlichen Sinne nicht mit einem Mietkauf gleichzusetzen. Bei einem Mietkauf geht das Finanzamt davon aus, das Sie einen Kauf auf Kredit tätigen. Das Fahrrad wäre dann also schon mit der ersten Rate ihr Eigentum. Nicht so beim Leasing. Hier bleibt der Eigentümer während der Laufzeit die Leasinggesellschaft. Als Arbeitgeber sind Sie der Leasingnehmer, der seinem Angestellten das Rad für den Weg zur Arbeit und zur privaten Nutzung überlässt. Der Vorteil: Gegenüber einem normalen Kauf kann der Angestellte über die Gehaltsumwandlung fast die Hälfte der Kosten sparen.

Wie funktioniert die Gehaltsumwandlung?

Bei einer Gehaltsumwandlung verzichtet der Mitarbeiter auf einen Teil seines Bruttogehalts in bar und erhält dafür als Sachlohn das Dienstfahrrad. Geändert wird diese Barlohnumwandlung im Arbeitsvertrag. Dabei richtet sich die monatliche Gehaltsumwandlung nach dem Verkaufspreis des Fahrrads, der Versicherung und der daraus entstehenden Leasingrate. Der Vorteil: Arbeitgeber und Arbeitnehmer sparen Steuern und Sozialabgaben.

Welche Kosten entstehen für den Arbeitgeber?

Keine, wenn der Mitarbeiter die Leasingrate alleine trägt. Die monatliche Rate wird dann direkt vom Bruttogehalt abgezogen. Weil sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber aber gleichermaßen das zu versteuernde Einkommen mindert, hat sogar der Arbeitgeber einen direkten Kostenvorteil bei den sozialversicherungspflichtigen Abgaben.

Kann sich der Arbeitgeber an den Leasingraten beteiligen?

Ja, Arbeitgeber können die Leasingraten komplett übernehmen oder auch teilweise mittragen. Sie investieren in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, profitieren von einem positiven Image und sparen Kosten beim Fuhrpark-Management, beispielsweise bei Parkplätzen. Weil Arbeitgeber auch ganz direkt ihren Anteil bei den Sozialabgaben sparen, wird oft die Versicherung fürs Fahrrad als Ausgleich übernommen.

Wie hoch ist der Aufwand für den Arbeitgeber?

Gering! Lediglich in der Personalabteilung muss der Arbeitsvertrag um die Gehaltsumwandlung geändert werden. Und, zwischen Arbeitgeber und Angestellten wird in einem Überlassungsvertrag die Nutzung des Fahrrads geregelt. So überträgt der Arbeitgeber die Rechte und Pflichten des Leasingvertrags auf den Angestellten. Alle für das Fahrradleasing notwendigen Verträge liefert mein-dienstrad.de, damit bleibt der Aufwand überschaubar.

Darf der Angestellte mit dem Dienstrad in der Freizeit fahren?

Ja, die private Nutzung des Fahrrads ist mit der 1-Prozent-Regel erlaubt. Der Arbeitnehmer muss lediglich ein Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Händlers einschließlich der Umsatzsteuer auf volle 100 Euro abrunden und monatlich als geldwerten Vorteil versteuern. Bei 1.099 Euro UVP sind das nach Rundung: 1.000 Euro; die zu versteuernde Summe: 10 Euro.

Kann das Dienstrad ein S-Pedelec oder auch ein Rennrad sein?

Das Dienstrad-Konzept kann auf alle Räder angewendet werden. Ein Rennrad ist also auch möglich. Auch S-Pedelecs, bei denen sich die Motorunterstützung erst bei 45 Kilometern pro Stunde abschaltet, können geleast werden. Weil das S-Pedelec nicht mehr als Fahrrad, sondern als „Kraftfahrzeug“ gilt, wird der Arbeitsweg mit 0,03 Prozent des Listenpreises zusätzlich versteuert. Die Entfernungspauschale darf aber dennoch mit 30 Cent pro Kilometer geltend gemacht werden.

Kann ein Angestellter neben dem Dienstwagen auch ein Dienstfahrrad haben?

Ja, beides geht, wenn der Arbeitgeber dies zulässt. Allerdings erhöht sich die monatliche Steuerbelastung, da für das Fahrrad und das Auto jeweils die 1-Prozent-Regel angewendet wird.

Was passiert nach der Leasinglaufzeit mit dem Fahrrad?

Nach drei Jahren endet die Leasinglaufzeit. Als Leasinggeber bekommt mein-dienstrad.de dann das Rad oder E-Bike zurück. Der Arbeitnehmer kann sich dann ein neues Rad leasen und bliebt damit auf dem neusten Stand der Technik. Oder: Das Rad kann zum kalkulierten Restwert erworben werden, wenn mein-dienstrad.de ein entsprechendes Kaufangebot vorlegt.

Was passiert, wenn der Arbeitnehmer vor Ablauf des Leasingvertrags aus dem Unternehmen ausscheidet?

Das wird im Nutzungsvertrag zwischen Arbeitgeber und Angestellten geregelt. Alle Rechte und Pflichten des Leasingvertrags liegen grundsätzlich beim Arbeitgeber. Kündigt ein Mitarbeiter vor Ablauf der Leasinglaufzeit, muss er die ausstehenden Raten dem Arbeitgeber und den kalkulierten Restwert erstatten. Wird dagegen dem Angestellten gekündigt, muss er das Fahrrad dem Arbeitgeber überlassen. In beiden Fällen kann das Rad aber durch eine Ablösesumme von mein-dienstrad.de übernommen werden.

Kann ein Minijobber ein Fahrrad oder E-Bike über den Arbeitgeber leasen?

Das Leasing ist auch bei Geringverdienern grundsätzlich möglich, jedoch entfällt praktisch der Steuervorteil bei der Gehaltsumwandlung. In der Regel gilt: Je höher das Einkommen und je teurer das Rad ist, desto mehr kann auch von der Steuer gespart werden. Beim Minijob gelten zudem andere Steuersätze.

Welche Unterlagen benötigt ein Selbstständiger für einen Leasing-Vertragsabschluss?

Je nach Leasingsumme ergibt sich eine unterschiedliche Dokumentenanforderung. Ist eine ausreichende Liquidität vorhanden, reicht schon eine Kopie des Personalausweises, eine Kopie des Gewerbescheins sowie eine Konto-Einzugsermächtigung.

Was passiert nach Ablauf des Leasing-Vertrages?

Nach Ablauf des Leasing-Vertrags gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • entweder Sie erneuern Ihren Vertrag und leasen ein neues Modell
  • oder mein-dienstrad.de nimmt das Fahrrad, Pedelec oder E-Bike zurück
  • Sie können das Fahrrad, E-Bike oder Pedelec aber auch für 15 Prozent des Listenpreises kaufen, wenn wir Ihnen ein Kaufangebot unterbreiten.

Wie kann ich mir ein Leasing-Angebot erstellen?

Wenn Sie sich für ein Fahrrad, Pedelec oder E-Bike entschieden haben, können Sie auf unserem Leasingrechner ihre monatliche Rate ausrechnen. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an, wir erstellen Ihnen dann ein entsprechendes Angebot.

Was bedeutet die so genannte 1%-Regelung?

Weil das Dienstrad auch privat genutzt werden darf, ist dies ein geldwerter Vorteil. Durch den Erlass der Finanzbehörden der Länder vom 23. November 2012 kann die Ein-Prozent-Regel, die vorher nur Dienstwagen vorbehalten war, für Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs angewendet werden. Siehe hierzu auch: Darf der Angestellte mit dem Dienstrad in der Freizeit fahren?

Service

Wie wird das Dienstrad versichert?

Saftey first – das gilt auch für die Versicherung, denn das Dienstrad muss gegen Diebstahl und Schäden versichert sein. Auch weil eine normale Hausratversicherung nicht in jedem Schadensfall bei mobilen Leasinggegenständen wie Fahrrädern greift, bieten wir maßgeschneiderte Versicherungspakete an. Und die reichen von Standardabsicherung bis zum Rundum-sorglos-Paket inklusive Absicherung von Verschleißschäden. Übrigens: Arbeitgeber können sich an der Versicherung beteiligen oder diese komplett übernehmen!

Welche Ausstattung gehört zum Dienstrad?

Generell gilt: Alles was mit dem Rad verbunden ist, wird vom Arbeitgeber gestellt. Dazu zählt beispielsweise die Batterie für das E-Bike. Ein Helm hingegen gehört zum Zubehör und muss vom Angestellten gezahlt werden. Zum Schloss gibt es bisher keine rechtliche Regelung und es lohnt die Abstimmung mit dem Arbeitgeber.

Sind kleinere Reparaturen oder Veränderungen am Rad erlaubt?

Veränderungen am Rad sind für die Dauer der Leasinglaufzeit nicht erlaubt. Ausgenommen sind Komponenten zur individuellen Anpassung des Rades. Dazu zählen Sattel, Lenkergriffe, Pedale, Klingel oder Tacho. Der Arbeitnehmer ist in der Verantwortung, sich um Wartung und Reparatur zu kümmern. Mit ein wenig Grundwissen kann die Pflege des Rads selbst übernommen werden. Dazu gehört das Reinigen, Fetten, Schmieren und Ölen. Größere Reparaturen, vor allem am E-Bike, sollten stets von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.

E-Bike

Was ist der Unterschied zwischen einem E-Bike, Pedelec und S-Pedelec?

Pedelec ist ein Kofferwort und setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „Pedal Electric Cycle“. Ein Pedelec bezeichnet also ein Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung.
Ein E-Bike oder Elektrofahrrad dagegen funktioniert hingegen auch ohne „Pedalieren“ und kann bis zu 20 km/h mittels Gasgriff beschleunigen. Normale Pedelecs zeichnen sich durch Tretunterstützung bis zu 25 km/h Höchstgeschwindigkeit und maximal 250 Watt starke Motoren aus.So genannte S-Pedelecs mit einer Motorenleistung bis zu 500 Watt funktionieren zwar ebenso tretunterstützend, können aber bis zu 45 km/h erreichen bevor der Motor gedrosselt wird.
Weil es sich bei allen Arten um elektrisch unterstützte Fahrräder handelt, ist allgemein vom E-Bike die Rede.

Brauche ich einen Führerschein für ein E-Bike?

Nein, denn laut Straßenverkehrsordnung gelten E-Bikes, die den Fahrer nur bis zu 25 km/h unterstützen als ganz normales Fahrrad.
S-Pedelecs mit motorischer Unterstützung bis zu 45 km/h benötigen dagegen eine Betriebserlaubnis. Hierfür sind ein Mofa-Führerschein und ein Versicherungskennzeichen nötig.

Gibt es eine Helmpflicht für E-Bikes?

Nein, eine Helmpflicht für E-Bikes, die nicht schneller als 25 km/h fahren, gibt es nicht. Das Tragen eines Helms liegt im persönlichen Ermessen eines jeden Fahrers.

Was kostet ein gutes E-Bike?

Je nach Modell und Technik kann die Preisspanne von 500 Euro bis zu mehreren tausend Euro reichen. Was Sie bei billiger Discounterware an Euros sparen, sparen Sie aber auch an Sicherheit und Fahrspaß. Für ein qualitativ hochwertiges Modell mit ordentlicher Technik und Ausstattung sollten Sie mit rund 2.500 Euro rechnen.

Welches E-Bike passt zu mir?

Nicht mehr verschwitzt bei der Arbeit ankommen oder ausgedehnte Strecken in der Freizeit überzeugen immer mehr Menschen vom E-Bike, ob jung oder alt. Die Hersteller haben darauf reagiert und bieten viele Varianten mit Elektromotor an: von City-Bikes über Trekking- und Mountainbikes bis hin zu Lastenrädern. Je nach Nutzung sollten Sie sich jedoch über die verschiedenen Antriebsvarianten, Schaltungen und Bremssysteme informieren.

Welche Unterschiede gibt es bei Hinter-, Vorderrad- und Mittelmotor ?

Mittelmotor am Tretlager:

Der Mittelmotor zeichnet sich durch eine zentrale Gewichtsverteilung aus, der Schwerpunkt wird kaum verändert. Das Hinterrad wird über die Fahrradkette angetrieben. Dies hat zur Folge, dass Fahr- und Bremsverhalten kaum beeinflusst werden. Ein Mittelmotor funktioniert mit sämtlichen Schaltungsarten, auch die Kombination mit Rücktrittbremse kann immer öfter angeboten werden. Ein Radausbau ist hier kein Problem, so muss nicht jeder platte Reifen zum Fall für den Fahrradhändler werden.
Fazit: Der Mittelmotor kann allgemein als komfortabelste Variante bezeichnet werden.

Front-Naben-Motor:

Wie der Name schon sagt, sitzt der Motor in der Vorderradnabe. Das Fahrverhalten ist bei dieser Variante jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, da ein erhöhtes Gewicht auf dem Vorderrad lastet und der Fahrer hier eher gezogen als geschoben wird. Gerade bei Steigungen oder rutschigem Untergrund können Probleme mit der Traktion auftreten und das Rad wegrutschen. Achten Sie bei dieser Antriebsvariante auf stabile Gabeln und Rahmen, welche den Antriebs- und Bremskräften gewachsen sind. Der Akku sollte in diesem Fall unbedingt am Gepäckträger verbaut sein, damit die zusätzlichen Gewichte durch Motor und Akku sich gegenseitig ausgleichen und das Fahrverhalten nicht zusätzlich verändert wird. Der Frontnabenmotor funktioniert mit jeder Gangschaltung und auch die Rücktrittbremse stellt kein Problem dar.
Fazit: Diese Variante ist relativ günstig umzusetzen, erfordert aber etwas Vorsicht.

Hinterrad-Naben-Motor:

Bei dieser Variante sitzt der Motor im Hinterrad und bewirkt eine unmittelbare Kraftübertragung. Der Schwerpunkt ist, insbesondere wenn der Akku am Gepäckträger verbaut ist, nach hinten verlagert und sorgt für ein hecklastiges und gegebenenfalls instabiles Fahrverhalten. Das Gefühl des „eingebauten Rückenwindes“ macht sich hier besonders bemerkbar. Im Gegensatz zum Front-Naben-Motor bieten diese Modelle eine sehr gute Traktion, dies bewirkt eine hohe Sicherheit gerade bei rutschigem Untergrund. Bei Heckmotoren sind keine Kettenschaltungen möglich und in der Folge auch keine Rücktrittbremsen umzusetzen.
Fazit: Der Heckmotor ist technisch komplexer und daher etwas teurer, zeichnet sich aber gerade bei anspruchsvollem Untergrund und Steigungen durch eine hohe Sicherheit aus.

Welchen Wartungsaufwand hat ein E-Bike?

Alle Wartungsarbeiten, die ein herkömmliches Fahrrad benötigt, sind auch bei einem E-Bike zu erwarten. Dies zeigt sich besonders beim Reifendruck: Sind die Reifen nicht ausreichend aufgepumpt, erhöhen Sie den Energiebedarf und senken die Reichweite des Akkus. Durch den Verbau und die Nutzung des Motors und der Batterie wirken ebenso erhöhte Kräfte auf das E-Bike ein. Experten empfehlen eine regelmäßige Wartung einmal im Jahr.

Wie teuer ist eine Akkuladung?

Im Schnitt können Sie pro Akkuladung mit rund 15 Cent Stromkosten rechnen. In Zeiten steigender Treibstoffpreise ist dies ein großer Vorteil. Beziehen Sie von Ihrem Stromanbieter regenerative Energie, sind Sie sogar einen Schritt bei der Klimabilanz weiter.

Wie lange ist die Überlebensdauer eines Akkus?

Trotz der neuesten Generation an Lithium-Ionen-Technologie haben Akkus natürlich keine unbegrenzte Lebensdauer. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Akkupflege. Häufiges Leerfahren beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit, regelmäßiges Laden erhöht sie.
Einige Hersteller sprechen von 3 bis 5 Jahren unabhängig von den Ladezyklen, andere geben die Lebensdauer mit bis zu 1000 Ladevorgängen an.
Jedoch müssen Sie über die Jahre hinweg mit einem stetigen Kapazitätsverlust rechnen.

Wie lange dauert es durchschnittlich einen Akku aufzuladen?

Je nach verbautem Akku gibt es unterschiedliche Ladezeiten, diese können sich zwischen 2 und 7 Stunden bewegen. Doch je neuer die Akku-Generation, desto kürzer die Ladezeit. Viele Akkus erreichen auch schon durch Teilladungen wieder einen Großteil ihrer Kapazität.

Soll man die Batterie erst leer fahren, bevor man sie wieder auflädt

Moderne Lithium-Ionen-Akkus haben sich bei E-Bikes durchgesetzt: Sie müssen die Batterie daher nicht erst leer fahren, bevor Sie den nächsten Ladezyklus vornehmen können. Sie können den Akku ohne Probleme aufladen oder Zwischenladen. Ständiges komplettes Entladen verkürzt sogar die Lebensdauer Ihres Akkus. Häufige Teilladungen dagegen wirken sich positiv auf die Kapazität aus!

Wie groß ist die Reichweite eines Akkus?

Wird das E-Bike hauptsächlich auf Kurzstrecken genutzt, reicht eine Akkuladung. Durchschnittlich schaffen Sie mit einer Akkuladung zwischen 40 und 120 Kilometer. Folgende Faktoren können die Akku-Kapazität beeinflussen:

  • Grad der gewählten Unterstützung
  • Beschaffenheit der Fahrbahn
  • Steigung der Strecke – Gewicht des Fahrers
  • Gewicht eventuellen Gepäcks – Luftdruck der Reifen
  • Gewählter Gang
  • „Runder Tritt“ – gleichmäßiges Fahren (60 bis 70 Pedalumdrehungen in der Minute sind optimal)
  • Außentemperatur

Für Langstrecken ohne regelmäßige Auflademöglichkeit wird ein Ersatz-Akku empfohlen. Mehr Hinweise zur E-Bike-Nutzung finden Sie hier: How to E-Bike (PDF)

Kann ich mein normales Fahrrad zum Pedelec nachrüsten?

Sie können ein normales Fahrrad mit so genannten Nachrüstsätzen zu einem Pedelec umbauen. Die Frage hierbei ist jedoch, ob Sie das sollten.
Der Rahmen und insbesondere die Bremsen eines normalen Fahrrads sind nicht für die zusätzliche Belastung durch Geschwindigkeit und Gewicht des Akkus sowie des Motors ausgelegt. Die zusätzlich wirkenden Kräfte sollten nicht unterschätzt werden und gehen mit einer erhöhten Unfallgefahr einher. Auch wenn die Montage ein Fachmann vornimmt, wird dieser zum „Hersteller“ und übernimmt automatisch auch die Produkthaftung. Das Risiko durch Materialversagen ist im Vergleich zum Nutzen für Kunden und Fachhändler einfach zu groß.
Stellen Sie sich ruhig diese Gegenfrage: Würden Sie einen Ferrari-Motor in das Fahrgestell eines Kleinwagen einbauen?

Dürfen Kinder E-Bike fahren?

Da Pedelecs als normale Fahrräder gelten und keinen Führerschein benötigen, dürfen Kinder rein rechtlich betrachtet auch Pedelec fahren. Es gibt kein Mindestalter, das persönliche Ermessen reicht aus. Jedoch wird allgemein empfohlen, Kinder erst ab einem Alter von 14 Jahren Pedelec fahren zu lassen. Dies ist nicht nur eine Frage der Körpergröße, sondern auch eine Frage der Beherrschbarkeit.

Wie schwer ist ein E-Bike?

Der Verbau eines Akkus und elektrischen Motors führt natürlich zu einem erhöhtem Gewicht gegenüber einem normalen Fahrrad. Das Gewicht der meisten Modelle bewegt sich zwischen 20 und 27 Kilo, durch die Motorenunterstützung wird dies aber komplett ausgeglichen.
Ständige Innovationen in der Technik werden in Zukunft das Gewicht der E-Bikes weiter sinken lassen.

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